Wirtschaft

Die Strategie der Commerzbank geht auf

Commerzbank

Auch die Commerzbank muss an ihrem Wachstum arbeiten und hat sich auch eine entsprechende Strategie zur Gewinnung von Privatkunden umgesetzt. Diese scheint auch erfolgreich zu sein, denn die Commerzbank verkündete einen Kundenzuwachs von mehr als 230 000 Kunden und erwarten auch für das folgende Jahr einen weiteren Zuwachs, dies jedenfalls ließ Martin Zielke der Privatkundenvorstand in mehreren Interviews verlauten. Ebenso könne man auch ein Wachstum von Immobilienkrediten verzeichnen und erwarte auch hier noch einen weiteren deutlichen Zuwachs für das kommende Jahr.

Schon in den ersten beiden Monaten dieses Jahres haben die Erwartungen schon mit 50 Prozent über denen des Vorjahres gelegen. Für Zielke ist auch die Zufriedenheitsgarantie bei Girokonten ein weiterer Erfolg, denn auch hier konnte man über 80.000 Kunden gewinnen, die sich diese einmalige Gelegenheit nicht nehmen ließen und die Abschiedsprämie nutzten, obwohl die Abschiedsprämie ausgezahlt wurde, wenn die Kunden nach 15 Monaten wieder gekündigt hatten, war ein deutlicher Erfolg zu verzeichnen. Die Abschiedsprämie betrug 50 Euro und stellte sich trotzdem als sehr erfolgreich heraus.

Der Privatkundenvorstand Martin Zielke teilte auch mit, dass man mit einer Verzögerung, aber auch mit höheren Erträgen beim Wachstum des Kundengeschäftes verzeichnen kann, am investiere aber auf jeden Fall massiv in das Geschäft bis zum Jahr 2016. Wichtig hierbei wäre definitiv das Wachstum von Konten und Spareinlagen sowie die Kundenzufriedenheit. Dennoch könne man durch diesen Umbau sehen, dass die Maßnahmen schon greifen. Man erwarte auch laut Zielke dass sich diese Maßnahmen auch beim Privatkundengeschäft ab dem nächsten Jahr auch deutlich bemerkbar machen und zunehmend auswirken wird.

Leider gehe man auch davon aus, dass die Commerzbank in diesem Bereich mit einem Gewinn kaum zu rechnen sei. Dies soll laut Zielke im Geschäftsbericht der Bank stehen. Für die Commerzbank ist die Sparte der Privatkunden auf jeden Fall ausbaufähig und man müsse unbedingt weiter daran arbeiten. Daran habe auch die Übernahme der Dresdner Bank, dass schon im Jahr 2008 stattgefunden hat, nichts geändert. Denn noch immer sind in dieser Sparte keine erwarteten Erträge verzeichnet worden.

Schon lange hält die Commerzbank nicht mehr an den ursprünglichen Plänen fest. Man wollte in dieser Sparte mindestens eine Milliarde Euro verdienen, doch an diesen Plänen könne man nicht mehr festhalten. So ist ein neues Ziel entstanden, das bis 2016 erarbeitet werden soll, dieses sieht vor, dass Erträge erzielt werden sollen, die bis zu 500 Millionen Euro betragen sollen.

Foto: Commerzbank (über dts Nachrichtenagentur)

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