Politik

Doch noch Unterstützung für Obama beim Syrien-Einsatz?

Barack Obama

Der amerikanische Präsident Obama hat bei seiner Suche für einen Syrien-Einsatz überall Unterstützer gesucht. Für den Militäreinsatz hat der US-Präsident wohl jetzt doch noch Glück, denn jetzt haben sich Unterstützer gefunden. Im Weißen Haus gab es ein Treffen, an dem Kongressabgeordnete teilgenommen hatten. John Boehner der Republikaner hat in seiner Funktion als Vorsitzender von dem Repräsentantenhaus die Kollegen aufgerufen einen Einsatz zu unterstützen, zugleich hat er in seiner Funktion dem Präsidenten seine Unterstützung zugesagt.

Damit steht fest, dass der US-Präsident Barack Obama auf jeden Fall die Stimmen zusammenbekommt, die nötig sind für den Militäreinsatz, der gegen das Regime von Assad geführt werden soll. Die Senatoren Lindsey Graham als auch John McCain haben schon länger ihre Unterstützung zugesagt. So hat schon der frühere Kandidat für die Präsidentschaft John McCain im Jahr 2012 eine Aktion in Syrien gefordert. McCain befürchtet, dass der Präsident als auch die Vereinigten Staaten an Glaubwürdigkeit verloren haben und dadurch zu einer Abstimmung kommen kann, die eher negativ ausfallen könnte.

Zuerst ist eine formale Abstimmung erforderlich, erst dann kann man einen Militäreinsatz organisieren. Diese Abstimmung kann aber frühestens im September erfolgen, denn der Kongress befindet sich noch in der Sommerpause.

Es geht um den Vorwurf des Giftanschlages, der in Damaskus vielen Menschen und besonders vielen Kindern das Leben gekostet hat. Dieser Anschlag wird dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorgeworfen und er wird für diese Tat verantwortlich gemacht.

Da dieser Anschlag nicht absolut nachgewiesen werden kann, sind die Senatoren, aber auch viele Bürger in den USA, eher skeptisch, ob ein Militäreinsatz unterstützt werden soll. Bei dem G20-Gipfel, der nun bald in St. Petersburg stattfinden soll, wird sich zeigen, ob auch international mit Unterstützung gerechnet werden kann. Der US-Präsident will auch hier um Unterstützung bezüglich des Militäreinsatzes weiter werben.

Der Giftgasangriff wird ebenfalls weiter untersucht, bis dahin will Obama weiter nach Unterstützern suchen und für einen Militäreinsatz werben.

Foto: Barack Obama (über dts Nachrichtenagentur)

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