Politik

Druck auf Putin wächst

Wladimir Putin

Russland hat sich mit den kürzlichen Ereignissen keine Freunde gemacht, das wurde jetzt bei den Besuchen, die Russlands Präsident Wladimir Putin in letzter Zeit unternommen hat, sehr deutlich. Grund für die vielen Proteste sind die geplanten Gesetze, die als unmenschlich empfunden werden, wie zum Beispiel das Gesetz das Homosexuelle betrifft.

So wurde Wladimir Putin, der in seiner Funktion als Russlands Präsident in Amsterdam war, bei seinem Besuch von heftigen Protesten erwartet. Man schätzt, dass sich mehrere Tausend Menschen für die Demonstration getroffen hätten, um ein Zeichen zu setzten. Nach der Überzeugung der Menschen sei dieses Gesetz absolut menschenunwürdig.

So ähnlich erging es dem russischen Präsidenten Putin auf der Hannover-Messe, da stürmten halb nackte Frauen auf den Präsidenten zu und riefen „Fuck Diktator“ um ihren Unmut Luft zu machen. Doch Wladimir Putin zeigte sich unbeeindruckt, denn man hätte nicht verstehen können, was die Frauen geäußert oder gerufen haben.

Russlands Präsident Putin ging sogar so weit und wies die Kritik zurück, er bezeichnete die Demonstrationen zwar als medienwirksam, aber es sei sehr unverständlich, da in Russland keine Minderheiten erst recht keine sexuellen Minderheiten verfolgt würden. Es solle lediglich die „Werbung“, die Homosexualität fördere verboten werden. Dies beinhalte lediglich das Küssen in der Öffentlichkeit oder das Zurschaustellen von homosexuellen Handlungen von Lesben und Schwulen. Auch in Amsterdam vertrat der Präsident Wladimir Putin, diese Meinung.

Als ebenfalls kritikwürdig wurden auch die Razzien empfunden und in Hannover nutzte die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gelegenheit, um Putin mit den Vorwürfen zu konfrontieren. Schließlich ging es dabei um deutsche Nichtregierungsorganisationen, die von den Razzien betroffen waren.

Einigkeit zeigte man allerdings bei einem ganz anderen Thema. Denn die jüngsten Ereignisse in Nordkorea haben beide als besorgniserregend bezeichnet. Das kommunistische Land mit seinen Drohungen wurde von der Bundespräsidentin Angela Merkel als auch von dem Präsidenten Wladimir Putin heftigst kritisiert und verurteilt.

Foto: Wladimir Putin (über dts Nachrichtenagentur)

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