Politik

Ein weiteres Mal Kauder als Unionsfraktionschef

Volker Kauder

Den Posten als Unionsfraktionschef hat Volker Kauder immer sehr gerne ausgeübt und könnte sich auch vorstellen, dies auch weiterhin zu tun. Er hat so viel Ehrgeiz, das er sich auch weiterhin als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zur Verfügung zu stellen. In den eigenen Reihen könne man sich Kauder sogar für das Amt des Bundestagspräsidenten vorstellen, doch der Unionsfraktionschef schließt dieses Amt aus.

Er kann sich nicht vorstellen sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, denn er sieht sich nicht als Präsidenten-Typ. Kauder sieht sich eher in der Position als Macher und nicht für präsidiale Aufgaben geschaffen. Für ihn kommt es deshalb nicht infrage, obwohl er es auch nicht komplett ausschließen kann und will. Kauder machte auch deutlich, dass die Kanzlerin sich ebenfalls noch einmal zur Verfügung stellen wird.

Der Unionsfraktionschef Kauder erwähnte auch, dass jeder der Politiker immer für die kommende Legislaturperiode antrete und dies auf für die gesamte Dauer. Was dann im Anschluss folgt, bleibt abzuwarten.

In der Union finden zurzeit sehr viele Debatten statt, unter anderem geht es um Themen wie die Gründung der neuen Partei der AfD, deshalb wollte Kauder sich etwas versöhnlicher zeigen und äußerte sich zurückhaltend über den „Berliner Kreis“ und betonte, dass ein großer Teil von der Volkspartei CDU, der konservative Gesprächskreis sei und dieser sehr wichtig für die Mitglieder.

Wichtig sei auch, dass die CDU die Wahl gewinnt und die Alternative für Deutschland kein großes Interesse auslöse. Die CDU distanziere sich deutlich von dieser Partei, dies beinhalte auch, dass man nicht über sie reden sollte, so Kauder. Der Unionsfraktionschef ist auch der Meinung, dass die AfD Europa als eine Ware betrachte, die man bei Bedarf einfach austauschen könne.

Auch zu der CDU-Bundesministerin Ursula von der Leyen, die zurzeit sehr heftig umstritten ist, äußerte Kauder sich dahin gehend, dass die Bundesministerin eine äußerst wichtige Aufgabe erfüllen würde und somit hohes Ansehen genießt. Seiner persönlichen Meinung nach schade die Ministerin nicht.

Foto: Volker Kauder (über dts Nachrichtenagentur)

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