Politik

Einheitliche Bildungsstandards

Volker Kauder

So schnell wie möglich sollen im gesamten Deutschland absolut einheitliche Bildungsstandards eingeführt werden. Diese Meinung vertritt Volker Kauder. Volker Kauder ist der Fraktionschef der CDU in Deutschland. Die 16 Bundesländer in Deutschland haben alle verschiedene, ja sogar andere Bildungssysteme. Mit dem Abitur sollten nun endlich Möglichkeiten der absoluten Einheitlichkeit geschaffen werden. Alle Bundesländer in Deutschland müssen ein einheitliches Abitur anbieten. Das bedeutet, dass das Abitur in Bayern genauso gestaltet werden soll wie zum Beispiel das Abitur in Nordrhein-Westfalen. Doch das gestaltet sich gar nicht so einfach, denn die Standards in den einzelnen Bundesländern sind sehr unterschiedlich. Als Maßstab legt Volker Kauder fest, dass die Länder, die die besten Systeme im Bereich der Bildung bieten, als Vorbild dienen sollen und alle anderen Bundesländer nachziehen sollen. Auch für Universitäten in Deutschland fordert Volker Kauder Einheitlichkeit. Es muss unbedingt eine echte Zusammenarbeit zwischen dem Bund und den Ländern her und so kann die Bildung in Deutschland immens verbessert werden.

Nach Volker Kauders Aussagen muss sehr schnell nach der Bundestagswahl eine neue Kommission für Föderalismus gegründet werden. Mit dieser Kommission soll dann umgehend eine neue Regelung zu den Finanzbeziehungen zwischen dem Bund und den Ländern hergestellt werden. Die Frage nach der besseren finanziellen Ausstattung der Länder soll bearbeitet werden und neue Standards müssen her. Der Solidarpakt II soll rasch in einen sogenannten Fonds für Deutschland umgeändert werden. Mit diesem Fonds können viele neue Projekte im Bereich der Infrastruktur umgesetzt werden. Dieser Fonds soll in jedem Fall bis über das Jahr 2019 hinaus reichen und auch rasch abgesegnet werden. Die Meinung von Olaf Scholz, er ist Bürgermeister der Stadt Hamburg, teilt Kauder allerdings nicht. Scholz möchte den Soli zum Schuldenabbau nutzen. Kauder sagt, dass der Soli eine Bundessteuer ist und in keiner Weise zum Abbau der bereits angefallenen Schulden dienen soll. Auch erklärte Kauder, dass in dem Land Baden-Württemberg die Einnahmen der Steuern zwar hoch sind, aber trotzdem müssen neue Schulden gemacht werden. Kauder will trotz allem weiterhin auch nach der Bundestagswahl gerne weiter der Fraktionsvorsitzende der CDU sein und bleiben.

Foto: Volker Kauder (über dts Nachrichtenagentur)

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