Politik

Grillo enttäuscht – keine Strompreis-Bremse

Ulrich Grillo

Wieder einmal gibt es Kritik die sich an den SPD-Politiker Peer Steinbrück und den Umweltminister der CDU Peter Altmaier richtet. Geäußert hat diese der BDI-Präsident Ulrich Grillo, da sich SPD-Politiker Peer Steinbrück gegen die Strompreis-Bremse des Umweltministers Peter Altmaier ausgesprochen hat. Ulrich Grillo, verkündete dass die meisten Unternehmer schon jetzt sehr enttäuscht seien. Grillo kritisierte auch, dass hier nichts von einer Wirtschaftsfreundlichkeit zu erkennen wäre. Ulrich Grillo ist selbst Familienunternehmer.

Der BDI-Präsident Ulrich Grillo erklärte, dass er den Eindruck gewonnen habe, der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück propagiere etwas, dass vor Jahren noch nicht infrage gekommen wäre. Auch kritisierte er die Aussage, dass man mit einer Erhöhung der Steuern daneben liegen würde. Man hätte in den Haushalten mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, denn es lägen nur Probleme mit Ausgaben vor.

Ulrich Grillo ist der Meinung, dass man heute nicht höhere Steuern verlangen könne, denn dies sei angesichts der Energiekosten, die Imens ansteigen, ein zu hohes Risiko, das die Wettbewerbsfähigkeit stark einschränken würde. So würde auch die Strompreis-Bremse mit der man versuchen wolle entgegen zu wirken, vergebliche Mühe bedeuten und unnötig in die Irre führen würde. Dies jedenfalls ist die Auffassung von dem BDI-Präsidenten Ulrich Grillo.

Ein absoluter Stopp der Kosten ist notwendig und keine simple Bremse, alles andere ist nur eine fehlgeleitete Reparatur und würde sowieso nichts verändern. Auf ein solches Stückwerk könne man verzichten, dies ist jedenfalls die veröffentlichte Meinung von Ulrich Grillo. Es müssten anstelle dessen ganz neue Reformen und extremen Änderungen ausgearbeitet werden. Ebenso wäre es notwendig, sich mit erneuerbaren Energien auseinandersetzen, hier müssten ganz neue Gesetze her.

Diese müssten auch sofort umgesetzt werden und nicht weiter verschoben werden, da die Lage doch äußerst kritisch zu betrachten sei. Letztendlich seien Grillos Worte als Warnung zu betrachten, denn er befürchtet, dass die Politik, wenn überhaupt, erst nach der Bundestagswahl diese Problematik in Angriff nehmen will.

Foto: Ulrich Grillo (über dts Nachrichtenagentur)

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