Wirtschaft

Kundgebung der Gewerkschaften zum 1. Mai

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Die DGB-Gewerkschaften haben eine Kundgebung für den 1.Mai geplant, bei dieser stehen im Vordergrund unter anderem eine neue Ordnung für die Arbeit. Die Demonstration wurde von DGB-Chef Michael Sommer ins Leben gerufen, denn es geht ihm vor allem um die Durchsetzung von Mindestlöhnen und um den Missbrauch der Leiharbeiter endlich zu stoppen.

Der DGB-Chef möchte vor allem, dass bei der Bundestagswahl endlich überall und somit flächendeckend dafür gesorgt wird, jedem Arbeitnehmer einen Mindestlohn zu garantieren und dass man endlich etwas gegen den Missbrauch der Leiharbeiter unternimmt, indem man sie gänzlich verbietet, denn man müsse nach Meinung von dem DGB-Chef prekäre Beschäftigungen deutlich bekämpfen.

Bundesweit müsse es laut Sommer einen Mindestlohn geben, der sich auf 8,50 Euro pro Stunde belaufen müsse. Solche Tabellen, die undurchsichtig sind, und die Arbeitnehmer erst lange suchen müssten was sie verdienen, sollten gänzlich abgeschafft werden. Besonders hilfreich wäre dies bei Lohndumping, denn dieser würde damit komplett ausgeschaltet.

Einige Ökonomen kritisierten dieses Vorgehen mit dem Argument, dass dieses Unterfangen mindestens Millionen von Arbeitsplätzen kosten würde. Dieses wies der DGB-Vorsitzende energisch zurück. Länder, die den Mindestlohn schon längst eingeführt haben, hätten nur positive Erfahrungen machen können.

Die positiven Berichte gehen sogar soweit, dass man von gesteigerter Kaufkraft berichtet und so würden auch die Mindestlöhne eine Sicherheit schaffen, wobei sich auch die Nachfragen erhöhen würden.

Der DGB-Chef Sommer betonte auch ausdrücklich, dass er kein Interesse am Wahlkampf habe und er trete dennoch für eine Erhöhung der Erbschaftssteuer ein, ebenfalls erachtet er es als notwendig die Vermögenssteuer zu erhöhen, damit auch die vielfältigen Aufgaben, die der Staat zu erfüllen hat, auch finanzieren kann.

Sommer sieht es auch als notwendig, dass es einen Politikwechsel geben sollte, er jedenfalls sei sehr dafür, doch dies ist allein die Aufgabe der Wähler. Man müsse abwarten, wie die Wähler entscheiden. Er persönlich wäre sehr dafür, dass im Herbst ein Wechsel stattfindet.

Foto: DGB-Logo (über dts Nachrichtenagentur)

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