Neuordnung der EZB, laut Hans Mittelbach, notwendig
Die Debatte um die EZB nimmt kein Ende. Eine Neuordnung der EZB (Europäischen Zentralbank), ist nach Meinung des CSU-Mittelstands-Union Vorsitzenden und Obmann der Unions-Fraktion im Bundestagsfinanzausschuss, Hans Mittelbach, aufgrund der eskalierenden Schuldenkrise, notwendig. Dem Handelsblatt-Online äußerte er gegenüber, dass der Rat der EZB einen Konstruktionsfehler aufweist und dieser dringend bereinigt werden muss, denn der Stimmanteil der einzelnen Europäischen Notenbanken im Rat der EBZ muss im Verhältnis zum Haftungsanteil stehen. Des Weiteren muss, wie es in jeder Kapitalgesellschaft üblich ist, eine Sperrminorität enthalten sein, wie die jüngsten Entwicklungen, deutlich machten.
Hans Mittelbach sagte weiter, das die Notenbank, mit immer absurderen Argumenten versucht, das Staatsfinanzierungsverbot aufzuheben, nur um in Südeuropa die Möglichkeiten der Staatsschuldenfinanzierung zu missbrauchen. Ein solches Verhalten würde das Ansehen der Notenbank dauerhaft Schaden und die Unabhängigkeit der Notenbank untergraben. Spätestens nach der letzten Finanzkrise, vor vier Jahren, sollte doch jeder Wissen, das Seriosität der EZB wichtiger sei.
Foto: Hans Michelbach (Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde, Text: dts Nachrichtenagentur)
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