Wirtschaft

Niemand kann an den Pleiten der Banken verdienen

Euroscheine

Die Meinung, dass man von einer Bankenpleite nicht profitieren kann, vertritt, der Chef der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung sowie des Bankenrettungsfonds Soffin. Es wäre einfach unmöglich bei einer Pleite der Banken verdienen zu können, wohl aber von den Stabilisierungsmaßnahmen oder einer Restrukturierung, könne man aber sehr gut profitieren. Christopher Pleister erklärte deutlich, dass man durch sogenannte Liquiditätsmaßnahmen sogar bis zu zwei Milliarden Euros verdienen konnte und die Verluste wären gleichzeitig begrenzt worden. Die Stabilisierungsmaßnahmen, die dank des Rettungsfonds umgesetzt worden sind, konnte man besonders die Verluste deutlich eingrenzen. Obwohl der Jahresabschluss noch nicht abgeschlossen ist und das Ergebnis noch nicht konkret vorliegt, zeichne sich schon jetzt sehr deutlich eine positive Veränderung ab, da vorerst keine weiteren Belastungen mehr hinzugekommen sind. Dies ist laut Pleisters unter anderem auch der Stabilisierung des Marktes zu verdanken.

Lediglich den Rettungsfonds ist ein Ausgleich zu verdanken, der auch nachhaltig Verluste ausgeglichen hat. Hiervon betroffen waren vor allem die FMS Wertmanagement und HRE Abwicklungsbanken. Hier konnte man die Verluste schon ausgleichen und das schon im Februar mit der letzten Tranche.

Bei der Bad Bank haben sich die Zinskosten deutlich verringert und halten sich bis 2020 wahrscheinlich bei Millionenhöhe im dreistelligen Bereich stabil. Christopher Pleister hofft als oberster Rettungsbanker von Deutschland, dass man mit der Abwicklungsbank als Partner Beteiligungen und Wertpapiere verkaufen kann. Bei den Verkäufen und Abwicklungen hofft man auf Überschüsse, die dabei helfen, die Verluste deutlich verringern. Die Verluste betragen viele Milliarden und dies könne man nur mit gemeinsamer Kraft in den Griff bekommen kann, auf keinen Fall aber durch weitere Pleiten. Man könne also deutlich merken, dass es sich nur verdienen lässt, wenn die Bankenpleiten abgewendet werden. Pleister ist davon überzeugt dies auch mit dem Jahresabschlussbericht noch einmal deutlich machen zu können, da ja alles dann schriftlich nachvollziehbar ist.

Die Vergangenheit hätte ganz klar gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, durch die Rettungsfonds wieder besser dazustehen.

Foto: Euroscheine (über dts Nachrichtenagentur)

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