Politik

Obamas Reduzierung des US-Atomarsenals

Barack Obama am 19.06.2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Die Grundsatzrede von US-Präsident Barack Obama wurde mit Spannung erwartet. In dieser kündigte er an, dass man die strategischen Atomwaffen in den USA deutlich, bis zu einem Drittel reduzieren wolle. Da die Zukunft aller eng miteinander verbunden ist, soll durch den Abbau mehr Sicherheit aufgebaut werden. Bei seiner Rede am Brandenburger Tor plädierte er für mehr Zusammenarbeit bei Themen wie Freiheit und Sicherheit.

Er machte auch deutlich, dass die Regierung im Dienst der Menschen, und nicht umgekehrt steht. Obama zog Parallelen zu Martin Luther Kings Credo, das lautet:“Die Ungerechtigkeit an einem Ort ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit an allen Orten.“

Einen Atom-Gipfel soll es laut Obama im Jahr 2016 geben und hier soll ein internationaler Rahmen geschaffen werden, der eine friedliche Nutzung ermöglicht. Obama sagte auch, dass keine Mauer den Wunsch nach Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden aufhalten könne. Zuerst hielt der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und anschließend US-Präsident Barack Obama trotz großer Hitze ihre Rede. Obama verzichtete auf das Protokoll und zog nach Beginn seiner Rede sein Jackett aus. Dies kommentierte er mit den Worten: “Ich fühle mich so wohl, dass ich mein Jackett ausziehe und Sie können das auch tun. Unter Freunden können wir ein bisschen informeller sein.“ Dies verschaffte ihm abermals einige Sympathien.

Dann bezog sich der US-Präsident Obama zu dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Hier habe Berlin nach seiner Meinung eine demokratische Insel geschaffen, danach war es ihm wichtig, an die „Helden des 17. Juni“ zu erinnern, damit wollte er den Willen der Freiheit beschwören. Dass alle Menschen gleich geschaffen sind, davon sind Amerikaner überzeugt. Jeder Mensch hat ein Recht auf Freiheit und auch auf das Streben nach Glück, auch davon sein man als Amerikaner sehr überzeugt. Daraus folgen Parallelen in Bezug auf die Rede und den Besuch von John F. Kennedy. Dieser hatte vor 50 Jahren ebenfalls in Berlin gesprochen. Obama betonte deutlich, dass die Worte Kennedys zeitlos sind.

Foto: Barack Obama am 19.06.2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin (über dts Nachrichtenagentur)

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