Politik

Zweite Stimme für die FDP

Volker Bouffier

Die Bundestagswahl am Sonntag scheint so manchen Menschen zu bewegen und durch einige Gedankenspiele zu beeinträchtigen. So ist Jörg-Uwe Hahn durchaus der Meinung, dass viele, am besten alle Bürger, die die erste Stimme der CDU geben werden ihre zweite Stimme der FDP geben sollten. Denn nur so könnte die derzeitige Regierung an der Macht bleiben. Alles andere sei wohl sinnlos. Denn nur eine starke Regierung kann Deutschland regieren. Hahn sagte weiter, dass sich der derzeitige Ministerpräsident von Hessen nicht gegen die Zweitstimme für die FDP wehren würde. Denn das wäre ein fürchterliches Desaster.

Derzeit wird das Land Hessen von der CDU und der FDP regiert. Aufgrund dieser Tatsache ist Jörg-Uwe Hahn, er ist der derzeitige Vorsitzende der hessischen FDP, der Meinung, dass die Zweitstimmen der Bürger durchaus für die FDP gegeben werden müssten, denn nur so wird gesichert, dass das Land Hessen genauso weiter regiert wird, wie bisher. Eine klare Mehrheit wird die CDU in Hessen nicht erhalten, sagte Hahn weiter. Denn Hessen kann nicht mit Bayern verglichen werden. In Bayern läuft alles etwas anders und das wissen auch die Bürger von Bayern. Wenn in Hessen weiter regiert werden soll, muss die Wahl am Sonntag in der Tat eindeutig sein. Am besten so, dass die CDU und die FDP gemeinsam weiter regieren können.

Laut der aktuellen Wahlumfragen liegt die FDP in Hessen relativ weit vorn, aber darauf verlässt sich Hahn nicht. Stattdessen ruft er auf, ohne Ablehnung des derzeitigen hessischen Ministerpräsidenten Bouffier, die Zweitstimme in jedem Fall der FDP zu geben. Alle möglichen Mittel werden derzeit in Hessen aktiviert, dass das Ergebnis der Wahl in Hessen überzeugend für die CDU und FDP sein wird. Die FDP will für jede Stimme kämpfen. Auch Stefan Birkner setzt auf eine echte Zeitstimmenkampagne. Birkner ist in der niedersächsischen FDP beheimatet. Für ihn ist es wichtig, dass gemeinsam mit der CDU mehr Stimmen erreicht werden, als die SPD und die Grünen gemeinsam erreichen werden.

Foto: Volker Bouffier (über dts Nachrichtenagentur)

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